Schamanismus

Der Schamanismus ist das älteste der Menschheit bekannte Heilungssystem. Die Entstehung ist vermutlich mehrere zehntausend Jahre alt und wurde von unzählig vielen Generationen in nahezu allen Kulturen gelebt und weitergegeben. Mit Hilfe traditioneller Schamanen werden die Heilmethoden über eine lange und sehr intensive Ausbildung an die westliche Welt überliefert. Wir sind sehr dankbar, dass die großen, alten Traditionen, wie z.B. die Inkas, ihr Wissen teilen. Die schamanische Arbeit beruht auf dem Wissen, dass Körper, Geist und Seele untrennbar miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.

Es ist kein Zufall, dass sich gerade in unserer krisengeschüttelten, schnelllebigen Zeit das alte schamanische Wissen wieder ausbreitet und sich immer mehr Menschen für diesen Heilungsweg öffnen. Unsere westliche Gesellschaftsform, die Art wie wir leben, hat einen Keil zwischen Körper, Geist sowie der Natur getrieben. Es ist höchste Zeit für unsere persönliche Heilung, um unser Leben wieder mehr in Einklang zu bringen. Die meisten Menschen haben verlernt ihren Sinnen und ihrer Intuition zu vertrauen, zu fühlen was sie eigentlich im Leben wollen. Zu spüren was richtig und falsch ist. Sie haben auch verlernt auf ihren Körper und Seele zu hören. Anzeichen von Ungleichgewicht zwischen Körper und Seele wahrzunehmen oder auch ernst zu nehmen. Häufig versuchen Menschen eine entstandene Leere durch Konsum auszugleichen. Dieses gelingt zumeist auch nur eine kurze Zeit.

(1980 wurde den schamanischen Methoden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen dieselbe Bedeutung zuerkannt wie der westlichen Medizin)

Die Tradition der Inkas

Die Tradition der Inkas ist eine Weisheitslehre, die besagt, dass das Universum, die Erde und die Natur miteinander verbunden sind und aus Energie bestehen.

Nicht nur die Erde besteht aus Energie, sondern auch alle anderen Lebewesen: die Berge, Flüsse und Seen, die Pflanzen, Bäume, Tiere und die Menschen. Sie alle verfügen über ein Energiefeld (die Aura), über die sie sich miteinander energetisch austauschen. In der Natur funktioniert dieser Austausch harmonisch und geradezu perfekt.

Dieser gegenseitige Austausch ohne jegliche Erwartung ist bis heute für die Inkas ein universelles Prinzip, die Grundlage allen Handelns und allen Seins. Es bedeutet einfach ausgedrückt: Wenn man etwas gibt, so bekommt man dafür immer etwas zurück – nicht immer sofort, nicht immer von derselben Person, aber immer in diesem Leben und immer mehr, als man gegeben hat. Und wenn man etwas empfängt, sollte man dafür immer etwas zurückzugeben.

Befolgen wir dieses simple Gebot, fühlt sich die Energie in uns selbst und um uns herum leicht an, dann sind wir im Fluss und das Leben fließt sanft dahin.

Mit Hilfe ihres eigenen Willens können Menschen Energie von einem Ort zum anderen bewegen: Energie folgt der Absicht. Dadurch sind die Nachfahren der Inkas bis heute in der Lage, sich mit der universellen Energie zu verbinden und auszutauschen.

Oftmals nehmen wir eine innere Stimme wahr, die uns zuflüstert, was wir in einer Situation besser tun oder lassen sollten, was richtig oder falsch ist oder was sich gut bzw. nicht gut anfühlt. Es ist unser ganz persönliches Potential, das es gilt, in diesem Leben voll zu entwickeln. Wann immer wir die Lebensenergie mit unserem Samen zusammenbringen, fühlt sich das Leben leicht an und wir können unserer inneren Stimme folgend so handeln, wie es unserem Lebensweg entspricht.

Nun gibt es aber auch Situationen, in denen wir feststellen, dass wir dieses Geben und Erhalten nicht leben und dass die Energie um uns herum nicht nur leicht ist. Das geschieht vor allem in Momenten, in denen wir wütend, traurig oder ängstlich sind, wenn wir uns verletzt oder verletzlich fühlen.

In diesen Situationen blockiert unser freier Wille den Fluss der Lebensenergie. Anstatt anderen gegenüber offen zu agieren, verschließen wir uns; statt freundlich zu sein, reagieren wir unhöflich und statt loszulassen, halten wir lieber fest. In diesen Momenten lassen wir keine leichte Energie fließen, sondern produzieren das, was die Inkas „schwere Energie“ nennen.

Schwere Energie trennt uns in erster Linie von uns selbst und von unseren Mitmenschen, aber auch von unseren Träumen, Zielen und Idealen im Leben. Und je mehr schwere Energie wir anhäufen und je abgetrennter wir werden, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass zuerst die Seele leidet und anschließend der Körper.

Die Energiearbeit der Inkas

Die Inka-Tradition lehrt Menschen, ihr Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten und jederzeit ein Wohlgefühl sowie Harmonie, Zufriedenheit in sich selbst, in ihren Beziehungen mit anderen, in der Familie, im Job oder in der Gemeinschaft zu erzeugen.

Sie ist eine alte Weisheitslehre, die uns Menschen einfache Werkzeuge an die Hand gibt, mit denen wir unsere seelischen Verletzungen heilen und verinnerlichte Glaubenssätze auflösen können, um zu wachsen und voller Vertrauen durchs Leben zu gehen. Die Inka-Tradition hilft Menschen, das Potential, das in ihnen schlummert, nach und nach voll auszuleben.

Ausschluss Heilversprechen 

Der Begriff "Heilen" wird auf dieser Website ausdrücklich in einem spirituellen, seelischen Sinne verwendet und meint Heilung als Ganzwerdung, die Einheit Körper, Geist und Seele und nicht im medizinischen Sinne. Geistiges Heilen ersetzt nicht die Diagnose oder Behandlung beim Arzt, Heilpraktiker, Therapeuten oder Medikamente. Alle Sitzungen bei uns ersetzen weder den Besuch beim Arzt noch beim Heilpraktiker, sie können ergänzend eingesetzt werden. Es werden keine Diagnosen erstellt, Therapien vorgeschlagen, Behandlungen im medizinischen Sinne durchgeführt oder sonstige Heilkunde im gesetzlichen Sinne praktiziert.